Craft Beer Definition



Will man Craft Beer definieren, muss man etwas zurückgehen. Der Begriff Craft Beer entstammt nicht daraus, dass es sich hier um ein sehr starkes Bier, mit viel „Kraft“ handelt. Craft leitet sich vielmehr vom englischen „Handwerk“ ab und damit trifft man bei Craft Beer genau ins Schwarze. Genau „DAS“ Craft Beer gibt es nicht.
Vielmehr gibt es Biere, welche in kleineren Brauereien produziert werden, in Tradition des guten alten Bierbrauhandwerks. Das amerikanische Bier zwang ehemals den deutschen Bierbrauern nur ein müdes Lächeln ab.



Amerikanische Biere war zumeist sehr dünn, ihnen fehlte Geschmack, Körper und Geist, in Form von Alkohol, fehlte ihnen auch. Dann wurden sogenannte Mikro-Brauereien auf den Markt gebracht und jeder pfiffige Brauer konnte mit etwas Geschick sein eigenes Bier brauen.
Es entstanden außergewöhnliche Biere, in diversen Geschmacksrichtungen und etablierten sich schlagartig auf dem aufsteigenden Markt. Nach dem amerikanischen wird der deutsche Markt erobert.

Die Zutatenliste „eines“ Craft Beer`s als solches, kann es demnach nicht geben. Man kann darauf bauen, dass wie bei herkömmlichem Bier, Malz, Wasser und Hopfen verwendet wird. Anders als bei herkömmlichem Bier, wo Bitter Hopfen verwendet wird, verwendet man für Craft Beer Aroma-Hopfen. Je nach Sorte und Hersteller, wandert aber auch die eine oder andere Zutat in das Bier, die man dort niemals vermuten würde. Das können Beeren, Honig oder sogar Kaffeebohnen sein.
Das Reinheitsgebot wird immer eingehalten, es treffen sich althergebracht mit frisch, jung und frech. Bei der Verkostung sollten Erstkonsumenten aufpassen. Craft Beer kann es in sich haben, bis zum zweistelligen Vol. Gehalt